Eltern-Ratgeber

Rechtschreibung in den Ferien verbessern – ein Plan für 4 Wochen

Von Anna Steinmetz · 22. March 2026 · 6 Min. Lesezeit

Die Ferien sind da. Endlich Pause – das gilt auch für den Kopf deines Kindes. Und trotzdem: Wenn das letzte Schuljahr gezeigt hat, dass Rechtschreibung ein echtes Problemfeld ist, sind die Ferien die beste Gelegenheit, das in Ruhe anzugehen.

Ohne Zeitdruck. Ohne Notendruck. Einfach üben, weil es hilft.

Warum die Ferien so gut geeignet sind

In der Schule geht es immer weiter – neuer Stoff, neue Diktate, neue Anforderungen. Lücken bleiben oft offen, weil keine Zeit ist, sie zu schließen.

In den Ferien hast du Zeit – und das ist echter Luxus: Du kannst dort anfangen, wo es wirklich hakt. Keine Ablenkung durch Schulstress, keine Angst vor dem nächsten Diktat. Nur dein Kind, ein gutes Übungsbuch und zehn Minuten am Tag.

Der 4-Wochen-Plan

Dieser Plan funktioniert für Kinder der 4. bis 6. Klasse. Er ist bewusst kurz gehalten – Ferien sind Ferien, und Überforderung hilft niemandem.

Woche 1: Bestandsaufnahme und Grundregeln Schau dir gemeinsam die letzten Diktate an. Welche Fehler tauchen immer wieder auf? Das sind die Themen für die nächsten Wochen. Fang mit der Regel an, bei der die meisten Fehler passieren.

Woche 2: Schwerpunkt Groß- und Kleinschreibung oder das/dass Jeweils eine Regel pro Woche, jeden Tag zehn Minuten. Neue Regel lernen, kurze Übung, ein kleines Diktat dazu. Fehlerwörter ins Fehlerheft.

Woche 3: Schwerpunkt s, ss und ß oder ein anderes Problemthema Gleiche Struktur wie Woche 2. Fehlerwörter aus der Vorwoche nochmal wiederholen – der Goldwörter-Check: Was sitzt schon? Was braucht noch Wiederholung?

Woche 4: Wiederholung und Selbsttest Alle geübten Regeln nochmal kurz ansehen. Ein kleines Diktat zu jedem Thema – diesmal ohne Hilfe. Goldwörter zählen. Erfolge feiern.

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Was du als Elternteil tun kannst

Du musst nicht täglich dabei sitzen. Aber ein kurzes Check-in am Abend hilft: Was hast du heute geübt? Zeig mir dein Fehlerheft. Das zeigt deinem Kind, dass es dir wichtig ist – ohne dass du zum Lehrer wirst.

Und wenn dein Kind an einem Tag keine Lust hat? Kein Drama. Morgen wieder. Zehn Minuten sind zehn Minuten – nicht mehr.

Kurz zusammengefasst

Ferien sind keine verlorene Lernzeit – sie sind eine Chance. Wer vier Wochen lang täglich zehn Minuten übt, geht deutlich besser vorbereitet ins neue Schuljahr. Und dein Kind wird merken: Es geht voran. Das ist das beste Gefühl überhaupt.

Häufige Fragen

Wie kann ich die Ferien sinnvoll zum Rechtschreibüben nutzen?

Mit dem 4-Wochen-Plan: Woche 1 Bestandsaufnahme, Woche 2 und 3 je ein Schwerpunktthema, Woche 4 Wiederholung. Täglich nur zehn Minuten.

Wie viel Rechtschreibung sollte man in den Ferien üben?

Zehn Minuten täglich sind ideal. Mehr schadet der Motivation – Ferien sind Ferien. Regelmäßigkeit ist wichtiger als Intensität.

Welche Themen sollte man in den Ferien üben?

Die Themen, bei denen im letzten Schuljahr die meisten Fehler gemacht wurden. Schau dir die letzten Diktate an und starte mit dem häufigsten Fehlerthema.

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